Sticken oder bedrucken?
Beide Verfahren bringen ein Logo auf ein Textil, aber auf verschiedenen Wegen. Welches passt, hängt vom Motiv ab — und davon, wie das Kleidungsstück getragen wird.
Der technische Unterschied
Beim Sticken wird Garn mit der Nadel durch den Stoff geführt. Das Motiv besteht aus Fäden und ist Teil des Gewebes. Man sieht und spürt es, weil es erhaben aufliegt.
Beim Drucken wird Farbe auf den Stoff aufgebracht. Das Motiv liegt flach auf der Oberfläche und trägt praktisch nicht auf.
Was welches Verfahren kann
Kein Verfahren ist besser als das andere. Sie können Verschiedenes.
Was Stickerei kann
Klare Formen, Wappen, Schriftzüge, Logos mit abgegrenzten Farbflächen. Jede Farbe ist ein eigenes Garn.
Was Stickerei nicht kann
Farbverläufe und Fotomotive. Details unter etwa vier Millimetern verlieren sich im Stich. Wir sehen uns jedes Logo vorher an und sagen Ihnen, was davon in Garn funktioniert.
Was Druck kann
Beliebig viele Farben, weiche Verläufe, Fotomotive, feine Linien und kleine Schrift. Auf sehr dünnen oder elastischen Stoffen ist er die üblichere Wahl.
Was das für die Praxis heißt
Für Bekleidung, die über Jahre getragen und regelmäßig gewaschen wird — Arbeitskleidung, Vereinsausstattung — arbeiten wir mit Stickerei. Das Garn liegt im Gewebe, verblasst nicht und verträgt die 60-Grad-Wäsche.
Für ein Fotomotiv, ein Logo mit Verläufen oder ein einmaliges Festshirt ist Druck das passendere Verfahren.
Wir sticken. Ob Ihr Motiv dafür geeignet ist, sagen wir Ihnen vorab — ein Anruf ist dafür der schnellste Weg.
Schicken Sie uns Ihr Motiv
Wir sehen es uns an und sagen Ihnen, ob es sich gut sticken lässt und wo es Grenzen gibt. Das kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Motiv prüfen lassenLieber gleich sprechen?
0676 5236729Sie sprechen mit Annemarie Tscheloth, führt die Stickerei seit 2004.
Montag bis Donnerstag, 8.00 – 11.30 Uhr und 14.30 – 17.00 Uhr.